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Den besten Saugroboter finden – Der ultimative Ratgeber zum Roboterkauf

Können moderne Roboter die unbeliebte Hausarbeit vollwertig allein erledigen und wie viel Geld sollte man für einen Saugroboter investieren? Unser Guide unterstützt Sie bei der Wahl eines passenden Gerätes. Ob Staubsauger Roboter, Geräte mit Nasswischeinrichtung oder Poolsauger. Wir erläutern die verschiedenen Ausstattungsmerkmale und zeigen welche Fragen vor der Anschaffung zu klären sind! Was muss ein Saugroboter können und welche Features sind nice to have?

Wählen Sie einen Roboter-Typ…

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Bagotte Wisch- und Saugroboter
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Dirt Devil Wisch- und Saugroboter
Dyson Wisch- und Saugroboter
Ecovacs Deebot Wisch- und Saugroboter
Eufy Wisch- und Saugroboter
ILIFE ZACO Wisch- und Saugroboter
iRobot Braava Nasswischroboter
iRobot Roomba Wisch- und Saugroboter
Kärcher Wisch- und Saugroboter
Makita Wisch- und Saugroboter
Maytronics Dolphin Poolroboter und -Sauger
Medion Wisch- und Saugroboter
Miele Wisch- und Saugroboter
Neato Botvac Wisch- und Saugroboter
Philips Wisch- und Saugroboter
Proscenic Wisch- und Saugroboter
Samsung Wisch- und Saugroboter
Severin Wisch- und Saugroboter
Steinbach Poolroboter und Sauger
Tesvor Wisch- und Saugroboter
Xiaomi Roborock Wisch- und Saugroboter
Zodiac Poolroboter und Sauger
 

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Saugroboter Guide - Das muss beim Kauf beachtet werden
 

Inhaltsverzeichnis:

 Roboter entsorgt Kehrblech in Mülltonne
01. Checkliste: 24 Punkte die einen guten Saugroboter ausmachen
02. Orientierung und Navigation des Roboters – Sensoren, Laser und Ultraschall
03. Die Saugkraft, Akkuleistung und Energieeffizienz
04. Programme und Funktionen bei Saugrobotern
05. Was gibt es bei Lautstärke, Größe und Gewicht der Geräte zu beachten?
06. Filtersysteme für Tierhaar- und Hausstauballergiker
07. Wissenswertes zu den Schmutzbehältern der Sauger
08. Geräte mit Wischfunktionen
09. Die Kommunikation mittels App und Sprachsteuerung
10. Zubehör- und Verschleißteile beim Saugroboter
11. Reinigungsleitung auf verschiedenen Bodenarten und Untergründen
12. Probleme im Praxistest – Hier stoßen die Geräte an ihre Grenzen
13. Saugroboter für Industrie- und Lagerreinigung
14. Sicherheitssiegel, Garantie und Kundendienst vor dem Kauf checken
15. Was kostet ein guter Saugroboter?
16. Für wen ist ein Reinigungsroboter sinnvoll?
17. Kundenbewertungen in Onlineshops – So erkennt man fragwürdige Bewertungen
 

Daran erkennt man einen guten Saugroboter

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Saugroboter zu gönnen, steht vor einem Problem: Der Markt ist überschwemmt mit Geräten diverser Marken. Saugen können sie alle – doch welcher ist der Beste? Der folgende Ratgeber zeigt Ihnen, über welche Funktionen ein fleißiger Roboter grundsätzlich verfügen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

 

Auf einen Blick – Das sollte ein guter Saugroboter können!

  1. Er säubert die Fußböden möglichst selbstständig
    Das Gerät kehrt, saugt und entstaubt die Bodenbereiche Ihres Zuhauses. Kleine wie große Krümel, Haare und Schmutzpartikel werden aufgespürt und eliminiert.
  2. Die Arbeitsweise ist zügig
    Er ist allerspätestens nach drei Stunden fertig.
  3. Er hat eine hohe Akkulaufzeit
    Das Gerät kommt mit einer Akkuladung effizient aus und kann Ihr Zuhause in einem Zug säubern. Er fährt höchstens einmal während der Reinigung zurück zur Ladestation und lädt sich neu auf.
  4. Die Ladezeit ist kurz
    Ist neue Energie fällig, laden sich die Akkus rasch auf, und der Saugroboter ist wieder einsatzfähig.
  5. Er hat verschiedene Programme und Funktionen
    Er überzeugt mit mindestens zwei Features, mit denen eine individuelle Reinigung möglich ist.
  6. Hindernisse erkennt er und umfährt diese
    Kommen ihm Gegenstände in den Weg, so fährt er galant drum herum. Kommt es doch einmal zum Rempler, dann nur ganz leicht und folgenlos.
  7. Bei vollem Behälter fährt er selbstständig zurück
    Ist das Staubfach voll, so stellt er seine Reinigungsleistung ein und rollt zur Station, damit Sie ihn nicht erst suchen müssen.
  8. Leeren sich die Akkus, sucht er die Ladestation auf
    Geht ihm der Saft aus, kümmert er sich selbst um neue Energie. Er sollte nicht hilflos im Wohnzimmer auf Ihre Unterstützung warten.
  9. Kanten, Türschwellen, Fugen oder Teppiche überwindet er
    Kommen ihm flache Hindernisse in den Weg, so setzt er sanft darüber hinweg. Weder verfängt er sich darin, noch blockiert er davor.
  10. Vor Treppen und Absätzen weicht der Apparat zurück
    Dank seiner tadellosen Orientierung macht er vor einem gefährlichen Abgrund halt und kehrt um.
  11. Er arbeitet leise
    Das normale Alltagsleben ist weiterhin möglich, selbst wenn der Saugroboter seine Runden dreht.
  12. Der Roboter ist programmierbar und hat einen Timer
    Er kennt seine Reinigungszeiten und beachtet diese.
  13. Gesperrte Zonen respektiert er
    Um den Fressnapf der Haustiere oder die Spielecke der Kinder macht er einen Bogen.
  14. Festsitzenden, tiefen Schmutz reinigt er nochmals
    Ungewöhnlich staubige oder schmutzige Bereiche bearbeitet er intensiver als saubere Flächen.
  15. Das Gerät verursacht wenig Staubemission
    Die aufgesammelten Schwebeteilchen behält er sicher ein. Selbst Feinstaub entweicht ihm nicht.
  16. Seine Größe passt zur Inneneinrichtung
    Das Gerät ist so schmal, dass es unters Sofa, das Bett und zwischen den Stuhlbeinen hindurch passt.
  17. Seine Ersatzteile sind langfristig lieferbar
    Geht mal etwas kaputt, kann der Hersteller oder der Fachhändler das Bauteil liefern.
  18. Der Roboter ist sparsam
    Der Saugroboter hat einen ECO-Modus, mit dem es energieeffizient arbeitet.
  19. Der Kundensupport hilft weiter
    Kommt es zur Reklamation oder taucht eine Frage auf, ist der Kundendienst in deutscher Sprache erreichbar.
  20. Er erkennt verschiedene Oberflächen und verändert seine Leistung
    Der Roboter unterschiedet zwischen unterschiedlichen Oberflächenarten. Je nach Untergrund passt er seine Reinigungsleistung an.
  21. Vielleicht wischt der Roboter feucht durch
    Handelt es sich um einen Saug-Wischroboter, dann putzt das Gerät anschließend sogar die Böden.
  22. Er fährt bei wenig Lichteinfall
    Bei Dämmerung findet er zurück zur Station.
  23. Er ist selbsterklärend
    Die Steuerung ist so bequem, dass jeder damit zurechtkommt.
  24. Der Saugroboter hat einen akzeptablen Preis
    Letztlich muss das Gerät fair bepreist sein, so dass man es sich ohne Kredit leisten kann.

 

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Die Orientierung des Saugroboters

Wie navigiert der Roboter durch die Wohnung? Jeder kennt die Videos auf YouTube, bei denen ein viel zu motivierter Apparat im Zickzack durch die Wohnung prescht. Weil der Fahrtweg so unberechenbar ist, können sich Kinder und Haustiere kaum in Sicherheit bringen. Sauber wird hier nichts. Wohl niemand möchte einen solch konfusen Störenfried unbewacht zuhause arbeiten lassen. Überlegen Sie deshalb vorab genau, mit welchem Navigationssystem das Gefährt ausgestattet sein soll. Er muss damit anständig durch ihre vier Wände rollen können, darf nichts kaputt machen und sollte über Stunden prima allein zurechtkommen.

 

Mit oder ohne Navigation – So funktioniert das Kennenlernen Ihrer Räumlichkeiten

Simple Modelle besitzen kein Bewegungsmuster. Sie fahren erst einmal drauf los. Stößt der Saugroboter dabei an ein Hindernis, bremst das Gerät leicht ab und schlägt eine andere Richtung ein. Das Abfahren wirkt von außen betrachtet unkoordiniert und chaotisch. Lässt man den Sauger aber lange genug arbeiten, fährt er größtenteils alle Bereiche des Fußbodens ab. Der Vorteil des Zufallsprinzips ist, dass das Gerät manche Stellen mehrfach absaugt. Dadurch wird der Boden – trotz des wirren Systems – irgendwann recht sauber. Neuere Modelle fahren austarierte S-Kurven via Zufallsprinzip ab, um das mehrfache Befahren gleicher Bereiche zu vermeiden.

Moderne Saugroboter verwenden spezielle Orientierungssysteme. Sie arbeiten mit Infrarot oder Ultraschall. Die eingebauten Sensoren tasten während der Fahrt die Umgebung ab, ermitteln die Entfernung zu Gegenständen und orientieren sich anschließend daran. Kollisionen lassen sich so zwar minimieren, nicht aber gänzlich ausschließen. Die Erfahrung zeigt, dass schmale Hindernisse wie Kabel, herumliegende Socken oder Kanten manchmal nicht erkannt werden.

Und: Viele der so ausgestatteten Geräte fahren dabei ebenfalls nach dem Zufallsprinzip umher. Sie speichern die entdeckten Hindernisse ab und „merken“ sich so freie Streckenbereiche, auf denen sie gefahrlos saugen können. Der Nachteil: Stellt man Stühle oder Vasen um, macht das Gerät weiterhin einen Bogen um den Bereich und lässt diese Stellen aus.

Bei den komplexeren Modellen hingegen scannen die verbauten Sensoren die Umgebung nach Hindernissen ab und fahren systematisch bzw. strategisch los. Sie orientieren sich an Möbeln und Wänden, und kartieren die Räume. Dabei kommt ein 3-D-Messsystem mit Lasertechnik zum Einsatz, welches permanent Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen vornimmt. Die smarte Generation der Saugroboter überzeugt mit einem ausgefeilten Langzeitgedächtnis. Erlerntes Wissen wird abgespeichert – je nach Modell kann man die gefertigten Raumaufzeichnungen des Gerätes sogar einsehen und bearbeiten.

Auch schön: Die Software kann sogar mehrere Grundrisse abspeichern. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn verschiedene Etagen eines Hauses regelmäßig gesaugt werden müssen. Zudem lassen sich stark frequentierte Bereiche programmieren (z.B. unter dem Esstisch oder entlang der Küchenzeile), die der kleine Helfer dann besonders häufig abfährt. Mehr Infos zur Grundriss-Programmierung im Abschnitt Mapping.

 

Die Sensoren eines Saugroboters

Hindernisse erkennen und berührungsfrei umfahren

Um sich wie oben beschrieben möglichst selbstständig bewegen zu können, sind leistungsfähige Roboter mit potenten Sensoren vollgepackt. Sie sorgen nicht nur für die Orientierung im Raum oder bremsen vor Hindernissen ab, sondern sie registrieren beispielsweise die Beschaffenheit des Untergrunds oder bemerken, wo allerlei Schmutz zu finden ist. Die folgenden vier Orientierungs-Messer sollten Sie kennen und sich genau überlegen, über welchen der „Sinne“ das gewünschte Gerät verfügen sollte.

 

Die unterschiedlichen Arten von Sensoren und ihre Vor- und Nachteile

Infrarot-Sensoren

Schon einfache Sauger sind damit ausgestattet. Dabei gibt der Sender einen Infrarot-Lichtstrahl nach vorne hin ab. Reflektieren Gegenstände bzw. Hindernisse diese Strahlung, fängt der Fühler das Signal wiederum auf und berechnet daraus die Entfernung. Infrarotsensoren sind prima dazu geeignet, den Untergrund abzutasten. Auch erfolgt die Kommunikation mit der Basisstation meist mittels Infrarot.

Das Problem: Weil von dunklen Oberflächen die Lichtmoleküle nicht ausreichend zurückgeworfen werden, „sehen“ Infrarot-Sensoren quasi kein Schwarz. Vor einem grauen Teppich oder einem schwärzlichen Fliesenboden macht der Saugroboter eine Kehrtwende. Das Gerät geht dann davon aus, dass es sich um einen Abgrund handelt. Selbst wenn man die Maschine direkt auf die dunkle Fläche draufsetzt und aktiviert, verweigert sie die Fahrt.

Ultraschallsensoren

Mittelpreisige Geräte sind in der Regel zusätzlich mit Ultraschall versehen. Bei dieser Technik gibt der Sensor spezielle Schallwellen ab. Sie sind für den Menschen nicht hörbar. Die Wellen treffen dann auf die Gegenstände der Umgebung auf und werden von dort zum E-Sauger zurückgeworfen. Aus diesem „Echo“ berechnet die Software die Entfernung zum Hindernis – der Roboter stoppt bzw. ändert die Fahrtrichtung.

Ultraschallsensoren erkennen Hindernisse, die ca. 15 bis 20 Zentimeter vor ihnen auf dem Boden stehen, und zwar bis zur eigenen Bauhöhe. Die Beschaffenheit des Fußbodens selbst bestimmen die Sensoren nur rudimentär. Werden die Schallwellen zurückgeworfen, „weiß“ das Gerät, dass nun ein Hindernis im Weg steht. Die Fahrt wird gedrosselt und ein neuer Weg eingeschlagen.

Doch auch diese Sensoren haben ihre Grenzen. Insbesondere dann, wenn schmale Gegenstände im Weg sind, wird der Schall unzureichend reflektiert. Ob herabhängendes Kabel, Besenstiel oder die dünnen Beine eines Hockers – die Ultraschallwellen warnen nicht davor. Schwierig wird es gleichermaßen vor der Kante eines hochflorigen Teppichs (Fußmatte oder Badezimmerteppich). Dann schallen die Sensoren quasi ins Leere, weil die Wellen vom Untergrund verschluckt werden. Das kann ebenfalls zu Irritationen führen.

Laser-Scanner

Gute Geräte sind deshalb zusätzlich mit moderner Laser-Technologie ausgestattet (LiDAR). Der Laser-Distanz-Sensor sitzt meist oben auf dem Gehäuse auf und tastet die Umgebung im 360-Grad-Radius ununterbrochen ab. Dabei wird eine Reichweite von vier bis sechs Metern erfasst. Das Gerät sendet elektromagnetische Wellen aus, die auf die Umgebung treffen. Eine mikroskopisch kleine Kamera beobachtet die winzigen Lichtpunkte. So lässt sich die Distanz exakt aufzeichnen, und der Staubsauger kann sich gewissermaßen intelligent und eigenständig zuhause bewegen.

Ein Nachteil gibt es allerdings auch hier: Durchsichtige oder stark reflektierende Gegenstände verfälschen das Messergebnis. Bodentiefe Wandspiegel, Glasvasen oder ein Beistelltisch aus Acryl werden beispielsweise von dem Laserstrahl nicht erkannt. Der Roboter könnte mit voller Wucht gegen die Objekte fahren.

 

Diese Sensoren können in Saugrobotern verbaut sein

Saugroboter Fahrstrategien
Bodensensoren bzw. Absturzsensoren

Meist sind drei dieser Sensoren im Gerät installiert. Die Bodensensoren registrieren, um welche Art von Untergrund es sich handelt. Dabei werden die Flächen permanent abgetastet. Vor einem Treppenabsatz registriert der Fühler, dass der Boden aufhört, woraufhin das Gerät abstoppt. Größtenteils werden dafür Ultraschall- oder Infrarotsensoren eingesetzt.

 
Entfernungssensoren

Sie sitzen am Rand oder dicht auf dem Gehäuse auf und messen die Entfernung zu Möbeln, Hindernissen oder den Wänden. Effektive Entfernungsmesser bremsen das Gerät vor einem Zusammenstoß ab und schlagen eine andere Route ein. Zuverlässig arbeiten die Entfernungssensoren, wenn Laser-Technologie eingebaut ist.

 
Wandfolgesensor

Um den Raum in seiner Ganzheit zu erfassen, sind bereits die meisten Mittelpreis-Geräte mit einem Wandsensor ausgestattet. Dieser sitzt auf einer Seite des Gehäuses (für gewöhnlich rechts) und ist darauf programmiert, eine glatte Wand zu erkennen. Ist dies der Fall, orientiert sich der Sauger daran und fährt die Wand ab. So werden nicht nur schmutzige Randbereiche zügig gesäubert. Vielmehr erfasst der Roboter für das Mapping die Dimensionen der einzelnen Zimmer. Dabei kommt meistens ein Sensor zum Einsatz, der mit Ultraschall arbeitet und so tolerant ist, dass er den Kontakt zur Wand zulässt.

 
Berührungssensoren

Sie werden auch Bumper genannt und sind bei fähigen Geräten oben, unten, an der Front und den Seiten angebracht. Diese „Stoßfänger“ registrieren, wo genau es zu einem Kontakt gekommen ist, und bremsen das Gefährt sofort ab. Leistungsstarke Saugroboter sind mit sensiblen Stoßsensoren ausgestattet, so dass etwaige Berührungen sanft ausfallen. Der obere Kontaktsensor verhindert übrigens, dass sich das Gerät unter Möbelstücken festklemmt.

 
Magnetbandsensoren

Um individuelle Sperrzonen einzurichten, sind im Lieferumfang meistens mehrere Magnetbänder inbegriffen. Mit ihnen lassen sich Raumbereiche oder Treppenstufen von der Reinigung komplett abschotten. Nähert sich der E-Sauger dem Band, registriert der Sensor das magnetische Feld – das Gerät kehrt um.

 

Fazit: Das sollten Sie vor dem Saugroboter Kauf beachten

Je mehr Sensoren verbaut sind, desto besser. Die verschiedenen Arten kooperieren miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Im besten Fall ist das gewünschte Gerät mit mehreren Infrarot- und Ultraschallsensoren sowie einem Laserscanner auf dem Dach ausgestattet. Die „Fühler“ sollten angebracht sein. So aufgerüstet navigiert der Helfer relativ selbstsicher durch Ihr Interieur und dürfte kaum mehr irgendwo anstoßen, abstürzen oder sich gar festfahren.

Und: Achten Sie während des Einsatzes darauf, dass die Sensoren zu jeder Zeit sauber und frei sind. Fahren Tiere auf dem Gerät mit oder sind die Messfühler anderweitig blockiert, kann es zu Fehlaufzeichnungen im Mapping kommen. Dann braucht der Sauger wieder mehrere Einsatzfahrten, um sich neu zu orientieren.

 

Externe Sensoren des Saugroboters: Was sind Lightwalls bzw. Raumabtrenner?

Hierbei handelt es sich um zwei kegelförmige Türme aus Kunststoff. Die Lightwalls (auch Virtual Wall oder Lighthouse genannt) geben ein Infrarot-Signal ab und erzeugen zwischen sich eine etwa drei Meter lange, unsichtbare Wand. Das Infrarotlicht schränkt den Roboter in seinem Bewegungsradius ein. Stellt man beispielsweise die Raumabtrenner in den Türrahmen, so verbleibt das Gerät im Zimmer und saugt dieses unermüdlich ab, ohne in den nächsten Raum zu wechseln. Allein aufgestellt strahlt das Türmchen immerhin noch in einem rund ein Meter großen Radius die blockierenden Strahlen aus. Damit lassen sich beispielsweise Sperrzonen rund um den Futternapf des Haustieres erzeugen.

Sinnvoll sind diese Raumabtrenner für günstige E-Sauger, die über eine unzureichende Navigation und Orientierung verfügen und meist nur mit Infrarot-Sensoren ausgestattet sind. Um permanente Kollisionen zu vermeiden und eine gewisse Raumplanung vorzugeben, kann man eine unsichtbare Lightwall erzeugen. Schlau aufgestellt kann sich der Sauger daran vorarbeiten – vorausgesetzt, man entfernt Zug um Zug die unsichtbaren Wände.

 

Nachteile der Zusatz-Sensoren beim Saugroboter

Da die Raumabtrenner mit Batterien betrieben werden, sind sie bei regelmäßigem Einsatz recht teuer. Wissen muss man auch, dass das abstrahlende Infrarot-Signal nicht verdeckt sein darf. Ein unauffälliges Platzieren hinter dem zu schützenden Gegenstand (etwa einem Blumenkübel) ist nicht möglich. Die Türmchen müssen für Mensch und Maschine sichtbar positioniert werden – auch wenn sie nicht zur sonstigen Raumgestaltung passen. Auch besteht die Gefahr, sie unabsichtlich zu verschieben, wenn man sie etwa mit einem Fuß streift. Dann ist die virtuelle Wand durchlässig, und der Roboter dringt in den gesperrten Bereich ein.

Frau und Mann beobachten Robotersauger bei der Arbeit
 

Die Saugkraft bei Saugrobotern – Staubsaugen muss er können!

Entgegen der landläufigen Meinung entscheidet nicht die Wattzahl über die Leistungskraft des Gerätes, sondern die Saugkraft – also der erzeugte Unterdruck. Die Saugkraft wird in einem komplizierten Verfahren berechnet und in der Einheit Pascal (kurz Pa) angegeben. Vereinfacht gesagt wird bei der Ermittlung der Saugkraft gemessen, wie groß der Unterdruck ist, den das Gerät auf einer Fläche von einem Quadratmeter erzeugen kann.

Eine hohe Saugleistung (also ein hoher Unterdruck) ist wichtig, um vorzugsweise schwere und wuchtige Schmutzpartikel anheben und aufnehmen zu können. Ebenso braucht der Sauger viel Power, um tiefsitzende Verschmutzungen mit dem Luftzug zu erreichen. Insbesondere auf Teppichböden oder alten Dielenböden benötigt der Saugroboter viel Kraft, um eingetretene Schmutzelemente aus der Tiefe ansaugen und aufnehmen zu können. Je höher die Pa-Angabe, desto besser fällt die Reinigungsleistung des Gerätes aus.

Zum Vergleich: Beutellose Akkusauger der neuesten Generation erzeugen bis zu 20.000 Pa. Mit einer solchen Saugkraft können kleine Gegenstände wie etwa Münzen aus einigen Zentimetern Entfernung angesaugt werden. Ganz so saugstark sind die handlichen Roboter leider nicht.

 

Diese Werte dienen als Richtlinie

Eine befriedigende Saugleistung haben Modelle, die über 1500 Pa und mehr verfügen. Solche Sauger werden vornehmlich auf glatten Böden eingesetzt und nehmen oberflächliche Staubpartikel, Haare und einzelne Krümel gut auf. Wer es sauberer haben möchte, sollte zu einem der leistungsstärkeren Geräte greifen. Sie produzieren einen intensiveren Unterdruck. Mit satten 2000 Pa ausgestattet sausen solche Roboter über glatte Böden und können auch mittelflorige Teppiche zuverlässig reinigen.

Seit einiger Zeit gibt es erste Geräte, die stattliche 2100 bis 2500 Pa vorweisen können. Sie sollen Allergene und Bakterien, größere Schmutzpartikel und tieferliegenden Schmutz (etwa in Teppichen) penibel eliminieren können. Einige dieser Geräte sind zusätzlich mit einer Wischfunktion ausgestattet.

 

Fazit: Wenn schon, denn schon

Bei der Saugkraft gilt: Viel hilft viel. Wer auf einen klassischen Staubsauger möglichst verzichten möchte und allein auf die Kompetenz des Roboters vertrauen will, sollte gleich zu einem Modell mit maximaler Saugleistung greifen. Das empfiehlt sich auch für Menschen, die es grundsätzlich zuhause sehr sauber mögen. Ab einer Leistung von 2000 Pa und aufwärts haben Steinchen, Erdnüsse und Katzenstreu keine Chance mehr.

 

Die Schnelligkeit – Wie lange benötigt er, bis alles sauber ist?

Nichts ist nerviger, als wenn der neue Helfer stundenlang umherfährt. Dann kann man die Arbeit auch selbst verrichten. Damit er im Haushalt eine Entlastung darstellt, sollte der Roboter grundsätzlich dazu in der Lage sein, in rund 60 Minuten gute 80-90 Quadratmeter saugen zu können (glatte Böden und weggeräumte Hindernisse vorausgesetzt). Ist die Wohnung kleiner, geht’s schneller. Kraftvolle Geräte schaffen in 90 Minuten bis zu 150 Quadratmeter. Perfekt für Menschen, die auf zwei Etagen saugen lassen wollen.

Natürlich gibt es Geräte, die etwas langsamer arbeiten – ohne im Ergebnis schlechter zu sein. Da der Saugroboter sich aber langfristig und eher unbemerkt in Ihrem Haushalt nützlich machen soll, ist eine zügige und damit nervenschonende Arbeitsweise enorm wichtig.

 

Fazit: Lesen Sie das Kleingedruckte

Die meisten Hersteller geben die Betriebsdauer sowie die Laufzeit an. Da es aber kein einheitliches Testverfahren gibt, sind die Werte nur bedingt zu übertragen. Grundsätzlich testen alle Produzenten auf Hartböden, die frei von Hindernissen sind. Da jeder normale Wohnbereich aber Möbel, Ecken und andere Schwierigkeiten aufweist, sollte man dem Gerät etwas mehr Zeit zugestehen, als der Hersteller für die Reinigung einer exemplarischen Musterfläche angibt.

 

Der Akku – Das Herzstück beim Saugroboter

Wie bei nahezu allen technischen Geräten, die ohne Kabel genutzt werden können, hängt die tatsächliche Leistung in erster Linie vom eingebauten Akku ab. Der Energiespeicher bestimmt darüber, wie lange das Gerät durchhält, welche Strecke es dabei zurücklegt und wie stark die Reinigungsleistung am Boden tatsächlich ist.

 

Laufleistung: Wie lange arbeitet der Saugroboter, bis der Akku leer ist?

Grundsätzlich ist das Saugen auf Teppichboden energieintensiver als das Absaugen von glatten Flächen. Als Folge dessen verbraucht jeder Saugroboter mehr Akkukapazität, wenn er häufig über Teppiche und Brücken fahren muss. Da sich die Herstellerangabe bezüglich der Laufzeit immer nur auf den Einsatz auf glatten Böden bezieht, sind Abweichungen meist nicht auszuschließen.

Achten Sie bei der Auswahl des gewünschten Gerätes darauf, dass die Mindestlaufzeit 60 Minuten nicht unterschreitet. Ansonsten muss die Maschine den Saugvorgang zwei bis dreimal unterbrechen, um sich mit neuer Energie zu versorgen, damit die Wohnung gründlich gereinigt werden kann. Vorteilhafte Modelle kommen auf eine Akkulaufzeit von bis zu 120 Minuten – Topgeräte schaffen sogar etwas mehr. Damit ist eine zügige, durchgehende und verlässliche Reinigungseinheit gewährleistet.

Gut zu wissen: Manche Modelle verfügen zwar „nur“ über eine Laufleistung von 60 Minuten, gehören aber trotzdem zu den leistungsstärksten Geräten mit der höchsten Sauberkeitsleistung. Solche Roboter sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit die Flächen koordiniert abzufahren und in einem Durchgang effektiv zu säubern. Diese Geräte sind in der Regel mit einem ausgefeilten Orientierungssystem mit Laser ausgestattet, haben einen großen Akku und besitzen eine hohe Saugkraft. Sie kosten allerdings etwas mehr. Insofern darf man sich bei der Auswahl nicht blind auf die angegebene Laufleistung konzentrieren, sondern sollte parallel die Saugleistung berücksichtigen.

 

Wie lange dauert das Aufladen des Roboters?

Ist der Akku leer, muss schnell für neue Power gesorgt werden. Billige Geräte benötigen hierzu schon mal über sechs Stunden – eine Geduldsprobe für alle Beteiligten. Achten sollte man deshalb auf eine moderate Ladezeit, die im Idealfall bei drei bis maximal vier Stunden liegt (bei vollständiger Entleerung des Akkus). Schön: Viele Hersteller bieten eine knackige Kurzladezeit an. Dann verweilt der Helfer nur rund 30 bis 60 Minuten an der Ladestation und vollendet sodann den Reinigungsprozess. Erst, wenn alle Flächen gesaugt oder gewischt sind, sorgt das Gerät für eine komplette Neuladung der Akkus.

 

Fazit: Vorsicht beim Leistungsvergleich

Weil die Hersteller wissen, dass Konsumenten ein Gerät mit extremer Ausdauer bevorzugen, schrauben sie zuweilen die Akkulaufzeit hoch. Um Energie zu sparen, wird manchmal parallel die Saugleistung gedrosselt. Dann kurvt das Gerät zwar betriebsam umher und muss keine Zwischenstopps einlegen, im Ergebnis ist der Boden aber nur oberflächlich gereinigt.

 

Was muss man über den eingesetzten Akku wissen?

Es gibt zwei Arten von Akkus, die in solche Geräte eingebaut werden. Entweder befindet sich ein Li-Ion-Akku (Lithium-Ionen-Speicherzelle) oder aber ein NiMH-Akku (Nickel-Metallhydrid-Akkumulator) im Inneren des Roboters. Beide Varianten haben ihre spezifischen Besonderheiten:

Der NiMH-Akku hat ein etwas höheres Gewicht und ist – im nichtgenutzten Zustand – äußerst langlebig. Man geht von durchschnittlich etwa 400 Ladezyklen aus, bis die Leistung des Speichers nachlässt. Wissen muss man, dass der Kraftspeicher bei regelmäßiger Tiefenentladung einen Schaden davontragen kann (sog. Trägheitseffekt). Dann schränkt er seine Kapazität deutlich ein, was wiederum die Lebensdauer verringert. Ebenso kann es passieren, dass der Akku sich an unregelmäßige Ladezyklen „erinnert“, wenn er mehrfach vorschnell von der Ladestation getrennt und eingesetzt wird (sog. Memory-Effekt). In dem Fall ist eine vollständige Ladung des Speichers generell nicht mehr möglich.
Der Li-Ion-Akku ist da alltagstauglicher. Er schafft durchschnittlich rund 500 Ladezyklen und ist generell schnellladefähig. Da er nahezu keine Selbstentladung hat, kommt es auch nicht zu unschönen Leistungseinbußen, wenn der Sauger ein paar Tage lang mal nicht genutzt wird. Das Schöne: Eine solche Speicherzelle leidet weder unter einem Trägheits- noch einem Memory-Effekt. Es ist ihm egal, ob er regelmäßig vollständig entladen oder immer nur halb aufgeladen wird – er passt sich den Nutzungsgewohnheiten an, ist anspruchslos und funktioniert.

 

Die Leistungsangabe des Saugroboter-Akkus: Was bedeutet mAh?

Bei beiden Varianten wird die Kapazität mit dem Kürzel mAh (Milli-Ampere-Stunden) angegeben. Je größer diese Angabe ist, desto speicherfähiger ist die Batterie – sie bündelt also mehr Energie in sich. Günstige Geräte weisen beispielsweise eine Batteriekapazität von 1800 bis 2000 mAh auf. Damit muss der kleine Helfer immer wieder zur Ladestation zurückfahren und für frischen Saft sorgen, schließlich kann er nur geringe Mengen einlagern. Angenehmer sind hingegen Geräte, die mit einem großen Speicher ausgestattet sind (mehr als 5000 mAh).

Es ist sinnvoll, von vornherein in einen kräftigen Speicher zu investieren, der 5000 mAh oder sogar mehr aufweist. Ein so großer Akku ist prall gefüllt mit Energie, die über einen langen Zeitraum an das Gerät abgegeben wird, um ein zügiges Fahren und Saugen zu gewährleisten.

 

Fazit: Tipp zur Auswahl des perfekten Staubsaugroboters

Recherchieren Sie, ob für das gewünschte Modell die Akkus nachgekauft werden können. Bietet der Hersteller serienmäßig Ersatzakkus oder alternativ den Austausch dieser im Werk an, ist das ein gutes Zeichen. Dann stimmt nicht nur der Support, sondern zudem die bauliche Qualität. Schließlich scheinen die meisten Geräte dieses Anbieters mindestens drei Jahre alt zu werden – denn erst dann sind in der Regel neue Energiespeicher notwendig.

Katze inspiziert Roboterstaubsauger
 

Energieeffizienz beim Saugroboter

Stromfresser oder Sparfuchs?

Die Neuanschaffung eines Saugroboters geht erst mal ins Geld. Da lockt der Gedanke, mit der Investition langfristig zumindest ein paar Euro zu sparen. Schließlich muss zum Großreinemachen der stromfressende Staubsauger nicht mehr ausgepackt werden.

Viele Menschen suchen deshalb bei der Auswahl eines neuen Saugers erst mal nach der Watt-Zahl, um sich daran zu orientieren. Denn: Früher priesen die Hersteller Staubsauger an, die über eine möglichst hohe Wattzahl verfügten. Damit wurde dem Kunden suggeriert, ein leistungsstarkes Gerät zu kaufen. Diese Zahl ist bei den Saugrobotern aber sehr viel kleiner. Wie kann das sein? Sind die handlichen Saubermänner etwa schwach?

Leistungsfähig trotz geringer Wattzahl – ist das möglich?

In der Tat deutet die Watt-Zahl nur auf den verbrauchten Strom, nicht aber auf die praktische Saug- oder Reinigungsleistung des Gerätes hin. Viel Watt bedeutet erst einmal hohe Kosten. Weil die Hersteller wissen, dass Konsumenten möglichst wenig Strom verbrauchen möchten und heutzutage einen Bogen um Energiefresser machen, haben sie die Bauweise der Geräte verändert. Dank eines eingekapselten Behälters, abgedichteter Nähte und Kompressor-Motoren mit Zentrifugalkraft kommen die Saugroboter nun mit einer geringen Wattzahl aus, ohne eine schlechte Performance hinzulegen.

Der Direktvergleich: Saugroboter versus Staubsauger

Auf diese Art und Weise sind nahezu alle gängigen Saugroboter auf einen zurückhaltenden Stromverbrauch hin perfektioniert. Der Energieverbrauch beträgt zwischen 20 und 45 Watt pro Stunde. Rollt der Helfer alle zwei Tage etwa 120 Minuten lang umher, verbraucht er aufs Jahr gerechnet rund 16 kWh (Kilowattstunden). Ein klassischer Staubsauger darf (nach der neuen EU-Verordnung) bis zu 1.600 Watt haben. Kommt ein solches Gerät wöchentlich rund eine Stunde lang zum Einsatz, liegt der jährliche Energieverbrauch bei satten 75 kWh.

 

Fazit: Realistische Werte gibt’s erst nach dem Kauf

Da jede Wohnung anders gebaut, möbliert und verschmutzt ist, können korrekte Energiewerte nur individuell errechnet werden. Zudem nutzt es nicht, ein energieeffizientes Gerät zu kaufen, das dann aber den Schmutz nicht effektiv einsammeln kann. Muss alle zehn Tage mit dem konventionellen Staubsauger hinterhergesaugt werden, ist die Energiebilanz vernichtet.

 

Programme und Funktionen beim Robotersauger

Was braucht man wirklich?

Obwohl das Gerät erst mal nur saugen soll, werben die Produzenten heute mit einer Fülle verschiedenster Funktionen. Nicht alle Programme sind sinnvoll – manche erleichtern das Zusammenleben mit dem neuen Helfer jedoch schon.

 

Mapping

Ohne Navigationssystem lässt sich ein Saugroboter quasi nicht mehr verkaufen. Weil es so immens bequem ist, wenn die Maschine aktiv „mitdenkt“ und die Arbeit auf pfiffige Art und Weise verrichtet, sind fast alle Modelle mit einer smarten Software ausgestattet. Diese lässt sich in den allermeisten Fällen mittels der zugehörigen App einsehen, steuern und optimieren. Das geschieht wiederum vom Smartphone oder Tablet aus. Koordiniert wird das Mapping durch die eingebauten Sensoren. Bereits einige mittelpreisige Geräte vermessen die Wohnräume und orientieren sich dreidimensional in der Umgebung. Es gibt zwei Arten, wie die Zimmer erfasst werden:

Aktives Aufzeichnen:
Dabei rollt der Roboter in der ersten Zeit eher planlos umher und erkundet das Interieur, den Untergrund und etwaige Stufen oder Hindernisse. Von Fahrt zu Fahrt sammelt er immer mehr Daten und speichert diese ab. Je länger er im Gebrauch ist, desto besser kennt er sich aus. In der App kann man mitverfolgen, wie die Bereiche gescannt und anschließend abgearbeitet werden. Während es in der ersten Zeit noch vorkommen kann, dass er Flächen auslässt, perfektioniert er sein Wissen immer weiter. Nach einiger Zeit kennt er sich im neuen Zuhause prima aus und sorgt für eine vollflächige Reinigung.
Einspielen von Grundrissen und Bereichen
Top-Hersteller geben dem Besitzer die Möglichkeit, die gesamte Einarbeitung des Gerätes vorab per App zu erledigen. Über die spezifische Software lassen sich ein oder mehrere Grundrisse hinterlegen, besonders schmutzige Bereiche definieren oder auch Sperrzonen, Hindernisse oder Stufen einrichten. Dann berechnet die Software umgehend effiziente Fahrwege und passt die Reinigungsleistung an. Nahezu ab der ersten Fahrt vollbringt das Gerät eine zufriedenstellende Leistung.

Praktisch für: Ein smarter Saugroboter mit Mapping (auch Karten genannt) ist in der langfristigen Nutzung äußerst praktisch. Die gesamte Bodenreinigung läuft schneller, effizienter und koordinierter ab – insofern Mensch und Maschine miteinander kooperieren bzw. kommunizieren. Wer nur eine kompakte Fläche (zwei bis drei eher kleine Räume mit wenig Hindernissen) reinigen lassen will, der wird auch mit einem preiswerteren Gerät ohne Software prima auskommen. Die Leistungsfähigkeit ist nicht daran gekoppelt, ob der Sauger smart ist oder nicht.

Mehr Infos zum Mapping: Naturgemäß gibt es spezifische Nachteile, die mit der Nutzung der App an sich zu tun haben. Diese sollte man kennen. Mehr dazu im Abschnitt App.

 

Automatische Rückkehr des Saugroboters bei leeren Akkus

Bei früheren Saugrobotern war es eine lästige Angelegenheit: Leerten sich mitten im Reinigungsprozess die Batterien, so stellte der Sauger an Ort und Stelle seine Dienste ein. Dann freute man sich auf eine saubere Wohnung – und fand bei der Rückkehr ein hilfloses Gerät zwischen Wollmäusen vor.

Die gute Nachricht: Bei fast allen derzeit am Markt erhältlichen Maschinen ist die automatische Rückkehr zur Ladestation gegeben. Dort versorgt sich der Helfer mit frischer Energie und fährt wieder los. Bestenfalls setzt er seine Dienste an jener Stelle fort, wo ihm die Power ausging. Aber: Wird er abermals nicht fertig, so findet er zwar nochmals zurück zur Station, wird aber kein drittes Mal von dort aufbrechen können. Wer eine große Wohnfläche hat (mehr als 150qm), sollte dies berücksichtigen.

Praktisch für: Diese Funktion ist für einen reibungslosen Gebrauch unerlässlich. Deshalb bieten fast alle Hersteller die automatische Rückkehr zur Ladestation serienmäßig an, sobald die Batterien weniger als 20 Prozent Energie aufweisen.

 

Selbstständige Rückfahrt bei vollem Staubbehälter

Egal ob großer oder kleiner Staubtank – irgendwann ist der Behälter voll. Da ist es praktisch, wenn der Sauger zumindest an die Station zurückfährt und nicht auf freier Strecke stehen bleibt. Ganz moderne Geräte geben den Schmutz dort in einen großen Sammelbehälter ab. Dann kann der kleine Helfer wieder losfahren und weiterarbeiten. Wenn dies aber nicht der Fall ist, wartet der Sauger geduldig an der Station, bis er vom Besitzer von Schmutz und Staub befreit wird. Während der Wartezeit lädt er sich wieder auf.

Praktisch für: Diese Funktion ist nützlich, aber nicht unabdingbar. Stellt der Sauger mitten in der Wohnung seine Leistung wegen des vollen Behälters ein, so dauert es sowieso eine Weile, bis der Besitzer zuhause ist und eingreift.

 

ECO-Modus

Schaltet man den ECO-Modus ein, so wird die Saugkraft leicht herabgesetzt und die Räder fahren weniger schnell die Flächen ab. Weil der kleine Helfer ruhiger, langsamer und dadurch energiesparender unterwegs ist, kann sich die Laufleistung um rund 30 Prozent erhöhen. Praktisch für: Ein prima Programm, wenn man Zeit hat oder nicht zuhause ist. Viele lassen ihren Saugroboter vornehmlich im Energiesparmodus fahren.

 

Power-Modus

Die Turbo-Funktion hingegen sorgt dafür, dass das Gerät mit seiner maximalen Saugkraft zügig unterwegs ist und die Böden in Windeseile absaugt. Das macht sich wiederum bei der Laufleistung bemerkbar, die sich dadurch verkürzt. Man muss es verschmerzen können, dass anschließend eine mehrstündige Ladezeit notwendig ist. Praktisch für: Der Power-Modus ist ideal, wenn man schnell für Sauberkeit sorgen möchte. Dann sind die wichtigsten Räume in kurzer Zeit rein und gepflegt.

 

Flüster-Betrieb

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Mensch und Maschine aufeinandertreffen. Wer in Ruhe entspannen, den Saugroboter aber nicht unterbrechen will, schaltet dann in den Flüstermodus – die Geräuschemission wird hörbar verringert. Praktisch für: Sensible Menschen, die auf Knopfdruck etwas Ruhe brauchen.

 

Spot-Reinigung

In jedem Zuhause gibt es Flächen, auf denen extrem viel Schmutz landet. Das ist häufig der Bereich vor der Küchenarbeitsplatte, rund um den Esstisch, an der Eingangstüre oder auf den Fliesen im Badezimmer. Was liegt da näher, als den Roboter gezielt dort hin zu navigieren?

Bei der Spot-Reinigung werden genau diese generell verschmutzen Bereiche von dem Gerät auffallend gründlich bzw. häufiger gereinigt. Dazu programmiert man (bei einem smarten Roboter) den jeweiligen Bereich in den Grundriss hinein. Alternativ gibt es Sauger, die während der Fahrt das erhöhte Schmutzaufkommen registrieren und selbstständig aufzeichnen (sog. Dirt Detect). Ältere Baureihen überlassen es dem Besitzer, neuralgische Bereiche mittels Laserpointer zu definieren.

Praktisch für: Alle, die eine ausgesprochen gründliche und effektive Säuberung wünschen. Die Spot-Reinigung ist ferner ideal, wenn man zwischendurch nur mal ein Areal saugen lassen möchte (etwa nach dem Essen rund um den Esstisch).

 

Nasswisch-Funktion

Der Gedanke ist praktisch: Das Gerät saugt nicht nur, sondern wischt zusätzlich feucht durch. Die neuen Hybridroboter, halb Staubsauger, halb Wischmopp, sollen dieses Meisterstück beherrschen. Sie reinigen glatte Böden nach dem Saugen mit Wasser und hinterlassen blitzsaubere Wohnbereiche.

Aber: Die Nasswisch-Funktion zählt derzeit noch zu den wenig ausgereiften Features. Zwar gibt es die Geräte in allen Preisklassen – nachhaltig überzeugen konnte bisher offenbar noch keines. Obwohl das Prinzip sinnvoll ist, die Roboter sich von Teppichen intuitiv fernhalten und in den Tests den Boden bis in die Ecken befeuchten, fehlt es schlichtweg an Talent. Meist „benebelt“ der Putzroboter den Untergrund nur.

Von einer gründlichen und hygienischen Reinigung kann größtenteils keine Rede sein. Mehr Infos dazu im Abschnitt Nasswisch-Roboter. Praktisch für: Zum Entfernen von nassen Fußabdrücken im Eingangsbereich stimmt die Leistung. Mit Fettspritzern, einem eingetrockneten Ketchup-Fleck oder Babybrei haben die meisten Wischroboter eher zu kämpfen. Hier muss auf herkömmliche Art und Weise der Fußboden nass geputzt werden.

 

Zeitsteuerung

Eine Timer-Funktion ist bei den meisten E-Sauger der mittleren Preisklasse selbstverständlich. Damit lässt sich vorab ein Zeitfenster definieren, wann das Gerät mit der Reinigung beginnen und spätestens fertig sein sollte. Via App lassen sich detailliert Tag, Stunde und Minute bzw. auch ganze Intervalle vorgeben. Umgekehrt bieten manche Hersteller die Möglichkeit, strenge Sperrfristen zu hinterlegen (etwa, wenn das Baby schläft). In einem solchen Zeitfenster wird der Sauger dann keinesfalls aktiv.

Praktisch für: Wer den ganzen Tag zuhause ist und das Gerät unmittelbar steuern und anweisen kann, benötigt diese Funktion nicht. Wer sich aber einen selbstständigen Helfer mit klaren Regeln und Grenzen wünscht, sollte in ein smartes Gerät mit Timerfunktion investieren.

 

Überwachungskamera

Insbesondere Geräte, deren Hersteller in Asien sitzen, überraschen mit einer eingebauten Kamera. Damit lassen sich Videosequenzen in Echtzeit ansehen und gegebenenfalls sogar abspeichern. Der Besitzer kann, während er beispielsweise im Büro sitzt, mit Hilfe der App die Fahrten des Saugroboters zuhause live miterleben.

Aus Kundenberichten geht ferner hervor, dass man (je nach Hersteller) bei Problemen den Kundendienst mittels Kamera kontaktieren kann. Indem der Servicemitarbeiter die Fahrten des Gerätes augenblicklich miterlebt, lassen sich etwaige Störfaktoren aufspüren. Der Kundenberater kann das Problem ermitteln und dem Kunden Tipps geben, wie sich die Leistung verbessern lässt. Praktisch für: Sicherheitsliebende Menschen, die ihren Roboter aus der Ferne kontrollieren möchten. Die meisten verzichten eher darauf, sich einen so kontakt- und kommunikationsfreudigen Helfer ins Haus zu nehmen. Kritiker bemängeln immer wieder, dass es nicht transparent nachvollziehbar ist, ob die Bilder nicht doch versehentlich übermittelt und dort erfasst werden.

 

Erinnerungsfunktion

Toll, wenn der kleine Helfer „mitdenkt“. Das ist insbesondere praktisch, wenn ihm mittendrin der Saft ausgeht und er zur Energieversorgung erst mal an die Ladestation fährt. Verfügt das Gerät dann über eine Erinnerungsfunktion, beginnt es nach dem Ladevorgang wieder genau dort, wo es vormals die Arbeit unterbrechen musste.

Praktisch für: Wer große Flächen reinigen lassen will, für den ist die smarte Erinnerungsfunktion ein wahrer Segen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn nach dem Zwischenstopp an der Ladestation das Gerät die zuvor gereinigten Bereiche abermals anfährt.

 

Füllstandsanzeige

Niemand möchte ständig kontrollieren, ob der Staubspeicher wieder einmal entleert werden muss. Da ist eine Füllstandsanzeige schon praktisch. Sie zeigt an, wie viel Prozent des Behälters gefüllt sind bzw. ob für neuen Dreck und Staub noch Platz ist. So kann man abschätzen, ob eine Entleerung sinnvoll ist oder ob man es noch ein paar Tage hinauszögern kann.

Praktisch für: Jeden, der den Roboter möglichst autark zuhause arbeiten lassen möchte. Noch nützlicher sind smarte Geräte, die sich mittels Push-Nachricht direkt an den Besitzer melden, wenn der kleine Kanister entleert werden muss.

 

Untergrunderkennung

Wechselt der Roboter vom glatten Boden auf einen Teppich, passt sich die Saugleistung dem neuen Untergrund an. Der Unterdruck wird erhöht, um den Flor tief absaugen zu können. Umgekehrt arbeitet das Gerät leiser, wenn es von einem Läufer auf den Hartboden rollt. Selbst preiswerte Modelle bieten mittlerweile eine Untergrunderkennung.

Praktisch für: Wer ausschließlich glatte Böden oder umgekehrt vollflächig Teppichboden verlegt hat, benötigt diese Funktion nicht. Wechseln sich bei Ihnen aber verschiedene Bodenarten ab, könnte die Fähigkeit sinnvoll sein.

 

Zonen-Reinigung

Sie möchten nur mal eben schnell ein Zimmer saubermachen lassen? Das lässt sich unkompliziert bewerkstelligen, wenn das Gerät eine sogenannte Zonen-Reinigung beherrscht. Man wählt in der App den entsprechenden Raum oder Bereich aus und schon rollt der Helfer los. Vorausgesetzt natürlich, es handelt sich um ein smartes Gerät mit Mapping.

Praktisch für: Penible Menschen, die beispielsweise schon einmal die Küche auf Hochglanz bringen lassen möchten, während die Familie bei Tisch sitzt. Der Roboter widmet sich dann nur dem einen Raum, verrichtet dort die Arbeit und rollt zurück zur Station.

 

Fazit rund um die Funktionen und Programme: Mehr ist nicht immer besser

Überlegen Sie vorab genau, welche Features sie dringend benötigen, welche praktisch wären und auf was Sie verzichten können. Oft reicht dann ein mittelpreisiges Gerät aus, das aber über alle Wunschkomponenten verfügt und sich gekonnt in Ihren Haushalt eingliedert.

Saugroboter reinigt Wohnzimmer
 

Die Lautstärke – Je leiser, desto angenehmer

Während ein normaler Staubsauger durchaus bis zu 80 Dezibel (kurz: dB) an Lärm produzieren kann, machen die schlanken Saugroboter deutlich weniger Radau. Sie geben durchschnittlich kaum mehr als 60 dB ab und sind damit etwa so geräuschvoll wie ein Fernsehgerät auf Zimmerlautstärke.

Sensible Menschen oder die Nachbarschaft kann das aber trotzdem stören. Wer es besonders leise möchte, sollte ein Gerät mit etwa 55 dB ansteuern. Dann kann man sich störungsfrei unterhalten, arbeiten oder telefonieren, während der Roboter um einen herumfährt. Achten Sie in dem Fall darauf, dass der gewünschte Apparat mit einem Flüster-Modus ausgestattet ist.

5 Gründe, warum leise Saugroboter von Vorteil sind:

  • Sie können zuhause Ihren normalen Beschäftigungen nachgehen und etwa ungestört telefonieren, sich unterhalten oder fernsehen.
  • Sie nehmen die Türklingel und das Telefon wahr.
  • Ihre Haustiere werden nicht aufgeschreckt.
  • Ihre Nachbarn bekommen nicht mit, wie häufig das Gerät bei Ihnen zum Einsatz kommt.
  • Der Sauger kann ausnahmsweise auch mal nach Feierabend aktiviert werden.

Gut zu wissen: Moderne Saugroboter sind zwar leiser als ein traditioneller Staubsauger, trotzdem aber deutlich zu hören. Auch rollen sie lange umher und verrichten ihre Dienste oft stundenlang. Um den Hausfrieden nicht zu stören, sollten selbst leise Maschinen deshalb nur zur Tageszeit aktiviert werden.

 

Abmessungen – Alles rund um Gewicht, Höhe und Breite

Viele Hersteller werben mit einem geringen Eigengewicht. In der Praxis spielt es allerdings kaum eine Rolle, ob der Roboter zwei, drei oder fünf Kilo wiegt – leichter als ein Wasserkasten ist er in jedem Fall. Da man den rollenden Helfer in der Regel über viele Tage hinweg nicht hochhebt, ist das Gewicht in den allermeisten Fällen zu vernachlässigen.

 

Das muss man wissen

Ob ein Gerät Kanten oder Fußleisten überbrücken kann, liegt zuweilen am Eigengewicht. So gibt es Saug-Wischroboter, die im Saug-Modus mühelos über Leisten und kleine Erhebungen klettern können. Setzt man aber den Wassertank ein, so schwindet die Beweglichkeit. Dann kommen die Geräte, bedingt durch das erhöhte Eigengewicht, plötzlich nicht mehr über die Fußleisten hinweg und müssen vom Besitzer über die Schwellen getragen werden.

 

Die Maße

Augenmerk sollte man auf die Abmessungen des Gehäuses legen. Üblich ist eine Bauhöhe zwischen 55 und 100 Millimetern. Damit fährt der Helfer problemlos unter Betten, Kommoden oder Stühle. Ist der Korpus ein bisschen höher, ist das aber meist kein Problem.

Bei der Breite bzw. Tiefe liegen die Modelle überwiegend bei rund 40 Zentimetern. Damit sind sie schlank genug, um zwischen Stuhlbeine fahren zu können, ohne sich einzuklemmen. Auch ist die Aufnahmefläche unter dem Gerät ordentlich breit, um möglichst viel Schmutz pro Fahrweg eliminieren zu können. Weil die Roboter entweder zylindrisch oder zumindest abgerundet gebaut sind, kommen sie mit den rotierenden Außenbürsten zumeist in alle Ecken hinein.

Tipp: Vermessen Sie die Räume

Messen Sie folgende Bodenbereiche bezüglich Höhe und Breite vor dem Kauf gründlich aus. So können Sie abschätzen, ob Ihr gewünschter E-Sauger überall leicht hindurch passt:

  • Sofa, Sessel, Relax-Liege
  • Esstisch, Schreibtisch, Küchentisch, Couchtisch
  • Esstischstühle, Schreibtischstuhl, Küchenhocker, Badezimmerhocker
  • Garderobe, Kommoden, Nachttisch, Badezimmerschrank, TV-Element, Anrichte, Schränke
  • Bett, Kinderbett, Babywiege
  • Gardinensaum, Heizkörper, Heizungsrohre, über Putz verlegte Leitungen, Treppenstufen
  • Mini-Trampolin, Kicker-Tisch, Sprossenwand, Laufband, Stepper

 

Fazit: Ein größerer Saugroboter muss nicht schlechter sein

Leistungsstarke Roboter bringen hin und wieder einen gewissen Umfang mit sich. Trotzdem suggerieren manche Händler, dass man ein möglichst winziges Gerät kaufen sollte. Die sind dann auch meist etwas teurer. Überlegen Sie daher genau, ob Ihr Wohnbereich tatsächlich so verwinkelt und eng ist, dass Sie ein extrem feingliedriges Gerät benötigen. In der Regel sind voluminösere Modelle ebenso okay, insofern sie auf das Interieur abgestimmt sind.

 

Filtersysteme – Darauf sollten Hausstaub- und Tierhaarallergiker achten

filtersets-staubsauger-roboter

Einfachere Saugroboter stehen bezüglich ihrer Filterleistung oft in der Kritik – sie pusten leider mehrheitlich die angesogene Luft nur grob gefiltert wieder heraus. In der Folge verteilt sich der Feinstaub großflächig in der Wohnung. Eine ungesunde und unhygienische Angelegenheit.

Die meisten Hersteller haben diesbezüglich aufgerüstet. So sind viele Modelle inzwischen mit einem effizienten Luftreinigungssystem ausgestattet. Dabei filtert ein vorgelagerter Netz- oder Vliesfilter sichtbare Schmutzteilchen aus dem Luftstrom schon einmal vorab heraus. Der dichte HEPA-Filter sorgt dann für die Feinarbeit. Dieser Filter hält selbst unsichtbare Schwebeteilchen wie Viren, Bakterien, Pollen, feinste Staubkörner, Schimmelsporen, Allergene und Rauchpartikel fest. Dafür verfügt der Schwebstofffilter über mehrere Schichten enger Lamellen, die bündig in einen Rahmen eingelassen sind. Die so gefilterte Luft kann bis zu 99,95 Prozent sauberer sein als beim Einsaugen. Bei der Auswahl sollte man deshalb unbedingt auf ein Gerät mit HEPA-Filter achten – unabhängig davon, ob man Allergiker ist oder nicht.

 

Austausch der Filter beim Saugroboter

Für eine optimale Staubemission müssen die Partikelfilter regelmäßig gewechselt werden. Manche Roboter zeigen den nötigen Filterwechsel automatisch an. Ansonsten muss man selbst daran denken (etwa alle drei Monate bei preisgünstigen Modellen, etwa einmal jährlich bei komplexen und teureren Saugern). Wer aus Kostengründen nicht zum Original-Filter, sondern zu einem billigen Nachahmer-Produkt greift, muss unter Umständen mit Leistungseinbußen rechnen. Etwas teurere Bauarten bieten HEPA-Filter zum Ausspülen an.

 

FilterklasseHandelsbezeichnungFilterleistung (ungefähr)Für Allergiker oder sensible Menschen empfehlenswert
E10EPA-Filter oder Hochleistungs-Partikelfilter
(Efficient Particulate Air filter)
85%Nein
E1195%Nein
E1299,5%Vielleicht
E13HEPA-Filter oder Schwebstofffilter
High Efficiency Particulate Air filter
99,95%Ja
E1499,995%Ja
 

Fazit: Je besser der Filter, desto weniger Staub

Insbesondere billige Gerätehersteller tricksen immer mal wieder bei der Gerätebeschreibung und geben dem verbauten Filtersystem einen neuen, wohlklingenden Namen. Damit wird verschleiert, dass eben kein HEPA- oder Hochleistungsfilter vorhanden ist, sondern eine dünnere und günstigere Variante. Aus ganz praktischen Gründen sollte man aber auf einen wirklich dichten Filter achten – schließlich sollen auch feinste Schmutzpartikel aus den Wohnräumen final verschwinden.

 

Schmutz-Management – Alles rund um den Staubbehälter

Während jeder Reinigungsfahrt fällt naturgemäß einiges an Schmutz an. Anders als bei einem klassischen Staubsauger, der Staub, Haare und sonstige Hinterlassenschaften in einem Beutel deponiert, speichert der Saugroboter das Eingesammelte in einem kleinen Kanister. Dieser Schmutztank liegt im Bauch des Gerätes und muss regelmäßig entleert werden.

 

Was muss ein guter Saugroboter entfernen können?

saugroboter staubfilter milben

Pollen: Der feine Blütenstaub kommt im Frühjahr durch Fenster, Türen und Lüftungssysteme herein. Viele Menschen reagieren allergisch.

Textilabrieb: Ob Teppichböden, Bettzeug, Gardinen, Möbelbezugsstoffe oder unsere Bekleidung – Textilien geben kontinuierlich winzige Fasern ab.

Menschenhaare: Durchschnittlich verliert jeder Mensch etwa 100 Haare pro Tag. Nicht alle bleiben in der Bürste hängen. Viele Kopfhaare schweben im Laufe des Tages zu Boden.

Tierhaare: Auch Hunde, Katzen oder Meerschweinchen verlieren Haare aus ihrem Fell. Weil Fellhaare oft fein sind, wirbeln sie lange in der Raumluft.

Tierstreu: Schütten wir mineralisches Streu ins Katzenklo, geht immer etwas Staub in die Umgebungsluft über. Das gleiche passiert, wenn wir Sand in den Vogelkäfig oder Einstreu ins Terrarium geben.

Futterreste: Rund um den Napf vieler Haustiere sind immer mal wieder verstreute Futterstückchen zu finden.

Nahrungsmittel: Ob heruntergefallene Brotkrümel, Knabberzeug wie Nüsse und Chips oder sogar ein Stückchen Müsliriegel – täglich fallen zig Speisereste unbemerkt herunter.

Hautschuppen: Eklig, aber wahr: Pro Tag verlieren wir etwa 10 Gramm an Hautoberfläche. Die abgestorbenen Schüppchen bleiben nicht in der Kleidung hängen, sondern rieseln zu Boden.

Hereingetragener Straßendreck: Japaner zum Beispiel lassen nicht ohne Grund konsequent ihre Straßenschuhe vor der Wohnungstüre stehen. Mit dem Schmutz der Straße kommen Steinchen, Grashalme, Matsch und Kotrückstände fremder Tiere ins Haus.

Kleinstlebewesen: Weberknechte, Silberfischchen, Staubläuse oder winzige Hausstaubmilben – sie alle leben heimlich mit uns zusammen. Ihre Rückstände und Hinterlassenschaften setzen sich unbemerkt ab.

 

Die Größe des Schmutzbehälters

Damit man nicht täglich den Behälter entnehmen und ausleeren muss, sollte der Sammelspeicher eine gewisse Größe aufweisen. Ideal sind Geräte, die eine Kapazität von etwa 600 ml (Milliliter) haben. In einem durchschnittlichen Haushalt wäre eine Entleerung dann etwa alle zwei Wochen nötig. Gerade sehr schlanke Sauger müssen zuweilen mit weniger Fassungsvermögen auskommen. Kleiner als 300 ml sollte das Tankvolumen aber nicht sein, sonst muss der Behälter alle paar Tage entnommen und ausgeschüttet werden.

 

Was muss man über den Schmutztank wissen?

Die Behälter gleichen in der Regel einer kleinen Geldkassette. Sie sind zu allen Seiten fest verschlossen und haben auf dem Deckel einen Griff, der die Entnahme aus dem Gerät erleichtert. Man schiebt entweder die Klappe zur Seite oder öffnet das Bodenelement, um den Inhalt in den Mülleimer zu schütten. Mehr ist nicht zu tun. Aber: Für Allergiker könnte diese Prozedur unangenehm sein, schließlich wird der gesamte Staub dabei bewegt und verwirbelt.

Manche Hersteller haben im Lieferumfang einen zusätzlichen Reinigungspinsel enthalten, womit auch die Ecken des Tanks ausgebürstet werden sollen. Nach der Entleerung wird der Kanister wiedereingesetzt, und das Gerät ist betriebsbereit.

 

Ausführlichere Dreck-Entsorgung

Es gibt Hersteller, die empfehlen eine gründlichere Reinigung des Tanks. Damit soll langfristig der HEPA-Filter entlastet werden. Dann ist es beispielsweise notwendig, dass der Container nass ausgespült und gewissenhaft von Staubresten befreit wird. Ebenso ist es möglich, dass der enthaltene Schmutz mittels Staubsauger abgesaugt werden muss. Das ist nicht nur aufwendig, sondern damit fallen zusätzliche Kosten für die Staubsaugerbeutel an.

 

Einweg-Beutel: wenn der Sauger sich selbst entleert

Um es dem Besitzer möglichst komfortabel zu machen, gibt es eine praktische Weiterentwicklung: Seit neuestem drängen Geräte auf den Markt, die den Schmutz selbstständig an die Ladebasis abgeben (sog. Absaugstation). Dort werden die Wollmäuse dann in einer speziellen Tüte gesammelt.

Der Vorteil: Die Entleerung des Großspeichers ist nur noch alle paar Wochen nötig und der Roboter managt sich quasi von allein. Man geht von rund 30 Reinigungsfahrten aus, bis der Behälter voll ist. Im Übrigen ist das Entleeren angenehmer, weil der Beutel bloß entnommen wird. Lose Schmutzpartikel werden fast nicht aufgewirbelt. Eine kluge Lösung für sensible Menschen und Allergiker, weil sie mit dem Schmutz kaum mehr in Kontakt kommen.

Beachten muss man, dass die Passform der Staubbeutel herstellergebunden ist. Weil der Nachkauf auch in ein paar Jahren noch möglich sein sollte, empfiehlt es sich, gleich auf einen renommierten Anbieter mit Nachkauf-Garantie zu setzen. Ebenfalls muss man die Folgekosten berücksichtigen, weil die Tüten komplett im Hausmüll entsorgt werden.

 

Wisch-Saugroboter – Nach dem Saugen kommt das Putztuch

Nahezu alle Roboter-Marken bieten nunmehr auch Hybridmodelle an. Bei solchen Saugrobotern wird im unteren Frontbereich ein Mikrofasertuch befestigt, welches dicht über den Boden geführt wird. Die meisten Putzroboter arbeiten während der Wischfunktion mit einer Vakuumansaugung.

Es gibt es zwei unterschiedliche Systeme:

Mit Nasswischtank

Hier wird in der Regel das Staubfach gegen einen Wassertank ausgetauscht (sog. Wischtank-Modul). Viele Geräte verfügen zusätzlich über einen Abwassertank. Der Frischwassertank sorgt während der Fahrt für eine konstante Befeuchtung des Tuchs. Das Schmutzwasser wird parallel aufgesaugt. Der Roboter hinterlässt nebelfeuchte Bahnen auf dem Boden.

 

Nur mit Mikrofasertuch

Bei dieser simplen Konstruktion wird lediglich ein trockenes oder feuchtes Mikrofasertuch an der Unterseite des Gehäuses angebracht. Damit kreist der Wischroboter umher und nimmt weitere Schmutzpartikel auf. Sie verfangen sich im Tuch und müssen anschließend von Hand ausgewaschen werden.

Fazit:

Die Geräte bieten meist nur ein zufriedenstellendes Reinigungsergebnis. Da mit kaltem Wasser, ohne Reiniger und nur mit einem geringen Druck gearbeitet wird, ist eine Tiefenreinigung nicht möglich. Es ist meist sinnvoller, einen gut ausgestatteten Saugroboter zu kaufen und nach dem Absaugen die gereinigten Flächen selbst feucht zu wischen.

Reinigungsapp auf Smartphone
 

App-Steuerung – So funktioniert die Kommunikation

Bei den früheren Modellen wurde der Sauger per Knopfdruck oder Fernbedienung aktiviert. Heutige Saugroboter sind da kommunikativer. Da sie mittels App gestartet und gesteuert werden, ergeben sich viele Vorteile. Vorausgesetzt, man lädt sich das Programm herunter und setzt sich mit der Oberflächenstruktur auseinander.

 

Anmeldung und Registrierung

Nach dem Kauf des gewünschten Saugroboters lädt man im App Store oder bei Google Play die entsprechende App herunter (Android oder iOS). Bei den meisten Geräten ist eine personalisierte Anmeldung erforderlich, und es muss ein persönlicher Account erstellt werden. Man erhält eine E-Mail und verifiziert sich. Anschließend kann man innerhalb der App auf sein Benutzerkonto zugreifen.

Danach wird das Gerät über die App mittels WiFi bzw. WLan mit dem Server verbunden. Das ist auch im Heimnetzwerk möglich. Nun kann der Roboter vom Handy oder Tablet aktiviert werden. Zur Erkundung fahren die meisten Geräte erst einmal los und nehmen eine erste Grundrissaufzeichnung vor. Diese kann anschließend am Bildschirm eingesehen und bearbeitet werden.

 

Programmierung des Saugroboters

In der App lassen sich die verschiedenen Funktionen und Programme einstellen. Lässt man es zu, dass die App einem Mitteilungen schicken darf, erhält man zudem spezifische Push-Nachrichten mit Informationen des Gerätes. Die meisten Apps bieten ferner eine Kontaktmöglichkeit mit dem Support an oder sind mit dem Shop verbunden, um den Ersatzteilkauf darüber abzuwickeln.

 

So funktioniert die Steuerung

Die Bedienung ist in der Regel selbsterklärend. Bestenfalls wählt man alle gewünschten Funktionen aus, installiert den Timer und richtet die Sperrzonen ein – oft ist weiter nichts zu tun. Aber: Nicht alle Geräte können von außerhalb angesteuert werden. Je nach Modell muss man sich im gleichen WLAN-Netz befinden, um mit dem Saugroboter zu kommunizieren.

 

Sprachsteuerung beim Saugroboter

Wer mehr Einfluss auf die Reinigungsleistung nehmen möchte, sollte sich ein Gerät mit Sprachsteuerung zulegen. Dann ist eine Kommunikation über Siri bzw. Apple HomeKit, Amazon Alexa oder Google Assistant bzw. über die entsprechenden Endgeräte möglich. So lassen sich etwa Akku-Füllstand oder Infos zur Reinigungsleistung erfragen. Wenn Sie ein Gerät mit Sprachsteuerung wünschen, achten Sie beispielsweise auf die Bezeichnung „Works with Amazon Alexa“ oder „Apple HomeKit enabled“ auf der Verpackung.

 

Updates bei Wisch- und Saugrobotern

Ein Vorteil dieser smarten Geräte ist, dass sie in gewisser Weise mitwachsen. Veröffentlicht der Gerätehersteller ein Software-Update, wird dieses automatisch eingespielt und aktiviert. So wäre es prinzipiell denkbar, dass der Sauger in Zukunft neue Fähigkeiten und Funktionen erhält.

 

Assistenzsysteme und Smart Home-Komponenten

Ein weiterer Pluspunkt der intelligenten Saugroboter sind kompatible Apps, die ebenfalls in die Steuerung mit einbezogen werden können und einen noch ausgeklügelteren Informationsaustausch zulassen. Mit der individuellen IFTTT-Technologie (steht für: If This Then That, zu Deutsch: „Wenn dies, dann das“) lassen sich flexible Programme und Reaktionsmuster programmieren.

Mit einer solch raffinierten Verknüpfung lässt sich beispielsweise steuern, dass im Falle eines Anrufs der Roboter das Saugen beendet. Oder die Reinigung wird erst dann gestartet, sobald alle registrierten Familienmitglieder (bzw. deren Smartphones) das Haus verlassen haben. Mit der Wetter-App verknüpft lässt sich der Wischroboter immer dann aktivieren, wenn es draußen regnet und die Kinder mit nassen Schuhen nach Hause kommen.

Fazit:

Ein smarter Saugroboter macht Spaß, ist effektiv und lässt sich prima sogar aus dem Büro heraus kontrollieren. Auch ist das Wählen der Programme und Funktionen meist ein Kinderspiel. Gibt es Probleme, so meldet sich das clevere Gerät aus eigener Kraft beim Besitzer. Damit das alles klappt, sollte man darauf achten, dass der Hersteller eine deutschsprachige App anbietet und diese möglichst unkompliziert gestaltet ist. Es lohnt sich, bereits vor dem Kauf die Software runterzuladen und auszuprobieren.

Aber: Ob Stiftung Warentest oder andere IT-Profis – immer wieder wird die intransparente Weitergabe und Auswertung der Daten bemängelt. So kam es bereits vor, dass individuelle Nutzerdaten den entsprechenden Konten bei Facebook oder Alibaba zugeordnet wurden.

Wissen muss man ferner, dass die WLAN-Kommunikation und der gesamte Datenverkehr meist in einer Cloud gespeichert wird. Wo die Server stehen und ob die Datenschutzbestimmungen dort berücksichtigt werden, lässt sich eher nicht nachvollziehen. Ein weiterer Angriffspunkt ist gegeben, wenn der Datenaustausch zwischen App und Saugroboter nicht verschlüsselt bzw. passwortgeschützt ist. Dann hätte ein potenzieller Angreifer direkten Zugriff auf das heimische Netzwerk.

 

Zubehör und Extras – Diese Dinge müssen immer mal wieder nachgekauft werden

Wie bei fast allen elektrischen Geräten unterliegen bewegliche Bauteile einem gewissen Verschleiß. Je nach Intensität der Nutzung müssen einige Elemente im Laufe der Zeit nachgekauft und ersetzt werden. Berücksichtigen sollte man deshalb nicht nur die zu erwartenden Kosten, sondern ebenso die Lieferfähigkeit. Denn nicht jeder Hersteller wird in ein paar Jahren noch präsent am Markt sein und Ersatzteile herumschicken können. Wägen Sie ab, in welchen Markenhersteller Sie investieren wollen, um sich im Fall der Fälle nicht ärgern zu müssen.

Diese Dinge müssen in der Regel ersetzt oder ausgetauscht werden:

HEPA-Filter und Netzfilter

Auch ein noch so guter Filter muss irgendwann einmal ausgetauscht werden. Viele Hersteller gehen von einer Lebensdauer von rund 12 Monaten aus. Handelt es sich um einen auswaschbaren Filter, steht nach rund zwei Jahren der Neukauf an.

 

Ersatzrollen

Sie fahren sich im Laufe der Zeit einfach ab und verlieren die griffige Oberflächenstruktur. Damit das Gerät einwandfrei funktioniert, kommt man um einen Neukauf nicht herum.

 

Walzen, Bürsten, Rundbürsten oder Doppelbürsten

Insbesondere Haare verfangen sich leicht darin und müssen dann mühevoll aus den Borsten herausgepult werden. Obendrein kann die Rundbürste im Laufe der vielen Einsätze ihre Form verlieren, was sie weniger effizient macht. Aus hygienischen Gründen sollten die meisten Bürsten nach rund 1,5 bis 2 Jahren ausgetauscht werden.

 

Seiten-, Ecken- und Kantenbürsten

Sie rotieren an den äußeren Flanken des Saugroboters und wischen in unzähligen Umdrehungen Nischen und Kanten aus. Naturgemäß brechen die borstigen Haare im Laufe der Zeit ab oder verlieren ihre Flexibilität. Sie können meist leicht von außen ausgetauscht werden. Viele No-Name-Hersteller bieten günstige Ersatzteile an.

 

Dichtlippe

Das schmale Gummiband liegt bei den Reinigungsfahrten mit der Kante auf dem Boden auf und sorgt dafür, dass möglichst kein Staub aufgewirbelt wird. Nach einigen Kilometern kann das Material spröde werden. Bei intensiver Nutzung verliert die Dichtlippe ihre Form.

 

Akkus

Bei einer regelmäßigen Nutzung können die Akkus durchaus bis zu drei Jahre lang halten. Dann büßen sie ihre Leistung sukzessive ein. Gute Hersteller bieten passende Ersatz-Akkus an. Die Kosten betragen weniger als 50 EUR.

Manche Luxus-Anbieter haben den Akku so eingebaut, dass der Austausch nur im Werk möglich ist. Sie bieten oft einen Schnell-Austausch an, damit der Kunde den Sauger nur rund eine Woche lang entbehren muss. Die Kosten für das Einschicken und den Wechsel betragen zwischen 100 bis 150 Euro.

 

Magnetbänder

Die Begrenzungsstreifen gibt es in unterschiedlichen Längen und Farben. Sie sind selbstklebend, werden auf den Boden aufgebracht und schirmen dadurch den dahinterliegenden Bereich von der Reinigung quasi ab. Der Zuschnitt erfolgt mit einer Schere. Die Bänder sind bereits für rund zehn Euro zu kaufen. Aufgeklebt ähneln sie einer Fußleiste aus Kunststoff.

 

Wasserkanister und Wasserventile

Der integrierte Kanister gehört zu den neuralgischen Teilen, da Wasser und Strom eng beieinanderliegen. Eine Undichtigkeit am Verschluss könnte zum Kurzschluss oder zu einem Wasserschaden auf dem Fußboden führen. Deshalb müssen die Tanks und Ventile regelmäßig auf ihre Dichtigkeit hin überprüft werden. Ersatzteile lassen sich günstig online beschaffen.

 

Wischtücher

Das Tuch muss nach jeder Reinigungsfahrt abgenommen und gesäubert werden. Weil Microfasertücher bei 60 Grad in der Maschine gewaschen werden können, lohnt es sich, eine größere Menge anzuschaffen. Dann kann man den Wischroboter mit einem sauberen Lappen für jeden Einsatz neu ausstatten. Die Tücher sind für kleines Geld bei diversen Internethändlern zu kaufen.

 

Sets

Weil manche Teile einem relativ ähnlichen Verschleiß unterliegen, bieten einige Händler fertige Sets an. Darin enthalten sind dann beispielsweise neue Seitenbürsten, ein passender Filter und neue Walzen. Oft lohnt sich die Anschaffung des Sets, weil man einen Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf genießt – selbst wenn nicht alle Teile defekt sind.

 

Vergleich der Bodenarten – Die Reinigungsleistung auf verschiedenen Bodentypen

Früher gab es für jeden Staubsauger-Typ ein eigenes Energielabel. Darauf konnte detailliert abgelesen werden, wie die Staubaufnahme auf dem jeweiligen Untergrund ist. Man sprach dann von der sog. Hartbodenklasse oder Teppichbodenklasse. Das Energielabel ist mittlerweile für nichtig erklärt worden. Nun muss man sich auf die (ungeprüften) Angaben des Herstellers verlassen. Das macht die Vergleichbarkeit schwierig.

Generell ist bei den allermeisten Geräten die Saugleistung auf Hartboden ausgezeichnet. Dazu zählen alle glatten Böden wie Laminat, Parkett, Fliesen, Marmor, Linoleum, Vinylboden, Naturstein. Weil der Untergrund flach und durchgehend ist, arbeitet sich das Gerät stringent voran.
Kurzflorige Teppiche oder Flachgewebeteppiche sind für viele Sauger problemlos zu meistern. Zwar reicht ihre Saugkraft nicht bis in die Tiefen der Teppichstruktur vor, doch für das Absaugen von oberflächlichen Flusen, Haaren und Staub sind die Geräte gewappnet. Nur festgetretener oder eingetrockneter Schmutz muss anderweitig entfernt werden.

Mittelflorige Teppichböden sind da schon kniffliger. Weil die Oberfläche etwas nachgiebiger ist, könnte es Probleme mit der Saugkraft geben. Solide Sauger sollten die Reinigung aber schaffen, selbst wenn die Lautstärke ansteigt und sich der Energieverbrauch erhöht.

Hochflor-Auslegeware oder Shaggy-Teppiche sind für die überwiegende Zahl der Modelle hingegen kaum mehr zu meistern. Die bauschigen Fasern verstopfen den Luftschlitz regelrecht und viele Geräte fahren sich fest oder poltern ungelenk über den Teppich hinweg. Teure Sauger können zwar zwischen Hartboden und Teppichboden unterscheiden und passen ihre Saugleistung entsprechend an, trotzdem sind Hochflorteppiche nach wie vor ein Problem.

Hier liegt die Problematik darin begründet, dass der Roboter erst einmal auf den textilen Untergrund raufklettern muss. Leichte Geräte schaffen dies meist, schwerere und ältere Modelle zeigen hier manchmal Probleme.
Ferner entscheidet die Faserlänge darüber, inwiefern man mit einer soliden Saugleistung rechnen darf. Denn auch für frei im Raum platzierte Läufer und Brücken gilt, dass sich kurzflorige Teppiche wie Perserteppiche besser bearbeiten lassen als beispielsweise ein üppiger Berberteppich.
Ihr BodenbelagLeistungHinweis
Teppich**** GutBei flachen Teppichen ideal
Fliesen***** Sehr gutIdeal
Laminat***** Sehr gutIdeal
Linoleum***** Sehr gutIdeal
Parkett***** GutKratzer möglich
Vinyl***** Sehr gutIdeal
Kork***** GutKratzer möglich
Brücken*** BefriedigendGefahr des Festfahrens
Schafsfell* Schlechtkeine Reinigung möglich
Flokati* SchlechtKeine Reinigung möglich
Kunstrasen** Mangelhaftkeine Tiefenreiniung
Staubsauger Roboter und Hund auf Laminat
 

Probleme im Praxistest – Was ein Saugroboter oft nicht bewältigen kann

Aus den Erfahrungsberichten anderer Käufer weiß man, dass diese Dinge immer mal wieder zu Problemen führen können:

 

Sockelleisten

Saugroboter mit schlichten Sensoren orientieren sich an den Sockelleisten. Leider krachen viele erst einmal mit Schwung dagegen. Wer in ein günstiges Modell investiert, muss mit Streifen und geringen Absplitterungen rechnen.

 

Fußleisten

Die Leisten zwischen den Zimmern stellen für manche Roboter eine kaum zu überwindende Grenze dar. Vornehmlich in alten Häusern und Altbauwohnungen, in denen die Fußleisten etwas höher liegen, sind Probleme vorprogrammiert.

 

Hohe Teppiche

Dass manche Sauger nicht auf den Läufer kommen, kann mehrere Gründe haben: Meistens ist der Höhenunterschied zu groß. Hochflorige Teppiche können nämlich oft nur von eher teureren Modellen erklommen werden. Oder aber der wechselnde Untergrund macht dem Roboter Probleme. Das ist meistens bei Velours der Fall, weil das flauschige Material von schwachen Sensoren nicht richtig erkannt wird. Schlimmstenfalls fährt der Sauger sich beim Erklimmen fest.

 

Schwarze Fliesen oder dunkle Teppiche

Verfügt der Roboter lediglich über Infrarot-Sensoren, kann er grau-schwarze Bodenbereiche damit nicht erfassen. In dem Fall kehrt er um.

 

Treppenstufen

Stufen sind ein ernstzunehmendes Problem. Besitzt das Gerät nur eine Art von Sensor, so wird es den fehlenden Untergrund kaum erkennen und zumeist abstürzen. Da hilft nur ein Magnetband oder Lichtschranken, um das Gefährt zum Umkehren zu bewegen.

 

Schwingstühle

Die Bewertungsforen sind voll mit frustrierten Kunden, deren Roboter sich zwischen den Stuhlbeinen festfahren und nicht mehr herausfinden – und zwar trotz Laserscanner. Das liegt an den niedrig am Boden verlaufenden, abgerundeten und zudem glänzenden Metalloberflächen der Stuhlbeine. Leider haben selbst hochpreisige Markenhersteller bisher hier noch keine perfekte Lösung vorzuweisen.

 

Dunkelheit

Günstige Saugroboter, die mit einem Ultraschall-Sensor ausgestattet sind, benötigen eine gewisse Helligkeit, um sich im Raum zu orientieren. Wird es während des Saugvorgangs dämmrig, bleiben viele an Ort und Stelle stehen. Um in völliger Dunkelheit arbeiten zu können, muss der Apparat mit einem Laser-Scanner ausgestattet sein.

 

Kabel

In erster Linie Leitungen, die von oben herabhängen, können zu Problemen führen. Dann reißt der Roboter Drucker, Lampe oder Ladegerät vom Tisch herunter. Aber auch auf dem Boden verstreut liegende Kabel stören oft die Orientierung. Nur E-Sauger, die mit einem Laser-Scanner und einem Ultraschall-Sensor ausgestattet sind, können solche Gefahrenquellen wahrnehmen und umfahren.

 

Schnürsenkel und Fransen

Sie führen immer wieder dazu, dass der Roboter sich quasi daran verschluckt. Saugt er sich fest, kann meist nur der Besitzer eingreifen und das Gerät „befreien“. Gute Fabrikate schalten sich wenigstens aus oder schicken eine Nachricht, dass sie nicht weiterkommen.

 

Für Industrie und Gewerbe – Saugroboter für große Flächen und viel Schmutz – gibt es sowas?

Ja, einige wenige Hersteller bieten Maschinen an, die sich in Lagerhallen, Büros, Bierzelten, Sporthallen oder großen Praxen einsetzen lassen. Solche Geräte überzeugen mit einer hohen Flächenleistung zwischen 200 und 500 Quadratmeter sowie einer maximalen Schmutzaufnahme von bis zu 2,5 Liter pro Fahrt. Sie sind simpel in der Bedienung, robust gebaut und wahre Arbeitstiere. Weil die Saugleistung wirksam und die Bürsten relativ hart sind, saugen sie Staub und groben Schmutz zuverlässig weg. Ein sehr beliebtes und industrietaugliches Saugrobotermodell stellt Makita mit dem DRC200Z vor.

Dieses Video stammt vom myrobotcenter Youtube-Channel . [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=j2jKaRxFOu0].

Ja, einige wenige Hersteller bieten Maschinen an, die sich in Lagerhallen, Büros, Bierzelten, Sporthallen oder großen Praxen einsetzen lassen. Solche Geräte überzeugen mit einer hohen Flächenleistung zwischen 200 und 500 Quadratmeter sowie einer maximalen Schmutzaufnahme von bis zu 2,5 Liter pro Fahrt. Sie sind simpel in der Bedienung, robust gebaut und wahre Arbeitstiere. Weil die Saugleistung wirksam und die Bürsten relativ hart sind, saugen sie Staub und groben Schmutz zuverlässig weg. Ein sehr beliebtes und industrietaugliches Saugrobotermodell stellt Makita mit dem DRC200Z vor.

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Aber: Die Saugroboter haben derzeit noch keine ausgeklügelte Navigation oder Grundrisserstellung. Tore und Laderampen müssen mittels Magnetbändern abgeschottet werden. Stoßdämpfer darf man hier ebenso wenig erwarten wie HEPA-Filter oder einen Flüstermodus. Sie sind nur für den Inneneinsatz ausgestattet, saugen hier aber zuverlässig lange Flure, Turn- oder Werkhallen ab.

 

Sicherheit und Service – Worauf sollte man vor dem Kauf des Saugroboters achten?

Nicht nur die einwandfreie Saugleistung und technische Raffinessen, sondern zugleich auch der Komfort sowie eine lange Nutzungsdauer tragen zur nachhaltigen Zufriedenheit des Käufers bei. Berücksichtigen Sie deshalb die folgenden Punkte bei der Auswahl.

 

Zeichen und Prüfsiegel bei Saugrobotern

In jedem Fall sollte das gewünschte Gerät das GS-Zeichen (steht für „Geprüfte Sicherheit“) tragen. Es bestätigt die Gerätesicherheit im Einsatz beim Kunden zuhause. Es stützt sich auf § 21 des Produktsicherheitsgesetzes. Vertrauen schafft weiterhin das CE-Label. Damit ist garantiert, dass das Gerät die europäischen Richtlinien erfüllt. Ohne dieses Zeichen darf innerhalb der EU kein Elektrogerät in Umlauf gebracht werden. Ferner vergibt auch der TÜV bestimmte Prüfsiegel, auf die Verlass ist.

Achtung: Primär auf den Online-Marktplätzen tummeln sich viele Geräte ausländischer Hersteller, die über keines der Prüfzeichen verfügen. Kaufen kann man diese Maschinen trotzdem. Kommt es zuhause im Einsatz aber zum Schadensfall, etwa einem Brand, könnte die Versicherung die Übernahme der Kosten verweigern.

 

Gesetzliche Gewährleistung

In Deutschland beträgt die Gewährleistungspflicht 24 Monate, also zwei Jahre. Geht binnen dieser Zeit das Gerät kaputt, hat man einen Anspruch gegen den Händler. Gibt es innerhalb der ersten sechs Monate nach Kauf Probleme mit dem Roboter, geht man davon aus, dass der Schaden schon bei der Lieferung existierte. Dann tauschen die meisten Verkäufer das Gerät zügig aus. Reklamiert man einen Schaden später, liegt die Beweislast beim Kunden (sog. Beweislastumkehr). Dann kann der Händler das Gerät zur Reparatur erst einmal zurückverlangen.

Gerade beim Kauf über Amazon werden Reklamationen meistens kundenfreundlich abgewickelt. Reagiert der entsprechende Händler nicht oder bietet keine praktikable Lösung an, springt der Reparaturservice von Amazon ein (Amazon.de Repair Services). Dann wird die Ausbesserung bei einem Servicepartner veranlasst. Achten sollte man deshalb unbedingt auf einen seriösen und marktbekannten Anbieter. Sitzt der Händler im Ausland, versteckt er sich hinter einer verschachtelten Firmenbezeichnung oder gibt es weder Impressum noch eine Adresse, sollte man skeptisch sein. Die gesetzliche Gewährleistung lässt sich tatsächlich nur durchsetzen, wenn der Händler auch „greifbar“ ist.

 

Garantie beim Saugroboter

Um für mehr Vertrauen zu werben, geben viele Hersteller ein Garantieversprechen. Üblich sind ein oder zwei Jahre – bestenfalls billigt man dem Roboter sogar eine lebenslange Garantie zu. Diese Zusage ist beispielsweise dann hilfreich, wenn der Schaden nach den ersten sechs Monaten eintritt und damit die Beweislastumkehr vorliegt. Hat der Händler sich mit einer Garantie verpflichtet, muss er trotzdem unmittelbar eine Reparatur oder den Austausch vornehmen. Oft ist auch eine kostenlose Einsendung des defekten Gerätes inbegriffen.

 

Kundenservice

Ein professioneller Kundendienst ist eine tolle Sache. Dieser wird nämlich nicht nur im Schadensfall kontaktiert, sondern hilft ebenso bei Fragen zur Geräteleistung oder wenn ein Ersatzteil fällig ist. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob zu Ihrem Wunschgerät ein deutschsprachiger Kundendienst erreichbar ist (telefonisch oder schriftlich). Seriöse Hersteller bieten etwa eine kostenfreie Servicerufnummer oder einen persönlichen Online-Support, der zumindest zu den üblichen Bürozeiten erreichbar ist.

 

Gebrauchsanleitung zum Saugroboter

Ein Saugroboter ist ein komplexes Gerät, welches im Idealfall selbstständig mehrere Etagen reinigt und mit dem Besitzer kommuniziert. Um alle technischen Besonderheiten nutzen zu können, sollte man sich zumindest oberflächlich in den Geräte-Leitfaden einlesen. Achten Sie deshalb darauf, dass eine deutschsprachige Betriebsanleitung entweder der Lieferung beiliegt oder online abrufbar ist. Stutzig sollte man werden, wenn kein Leitfaden einsehbar ist oder dieser nur in einer fremden Sprache oder schlechten Übersetzung vorliegt.

 

Der Preis – Was kostet ein guter Saugroboter?

Das kommt darauf an, was man von dem Apparat erwartet. Wer nur zwei oder drei kleinere Zimmer reinigen lassen möchte, dabei selbst nicht zuhause sein wird und keine empfindlichen Möbel besitzt, für den reicht oft ein schmuckloses Modell mit wenigen Ausstattungsmerkmalen aus.

Untere Preiskategorie
Solche Einstiegsgeräte sind mit etwas Glück bereits für rund 150 EUR zu haben. Sie sind per se nicht schlecht, weisen nur weniger Komfort und eine eher eingeschränkte Funktionalität auf. Weil effiziente Sensoren fehlen, surrt das Gerät meistens chaotisch umher, stößt auch mal irgendwo an und benötigt zur Reinigung etwas mehr Zeit und Energie. Im Ergebnis wird die Reinigungsleistung aber (zumindest auf hellen und glatten Böden) zufriedenstellend ausfallen. Treppenabsätze sollte man dann aber sicherheitshalber mit einem Magnetband blockieren und sich während der Laufzeit nicht über den Lärm ärgern.
Die Erfahrung zeigt, dass bei günstigen Geräten die Beschaffung und der Austausch von Ersatzteilen nach zwei bis drei Jahren manchmal etwas problematisch sind. Ein kompetenter Kundendienst ist gerade bei No-Name-Anbietern bisweilen schwer erreichbar.
Mittlere Preiskategorie
Solide Mittelklassemodelle kosten dagegen etwa zwischen 300 bis 550 Euro. Mit etwas Glück bekommt man dafür ein smartes Modell mit signalstarken Sensoren, einigen Programmen und bedienfreundlichen Funktionen. Indem der Roboter mit einem kommuniziert und man mittels App beispielsweise Sperrzonen und Intervalle einstellen kann, arbeitet der Sauger auffallend autark.

Trotzdem darf man keine Wunder erwarten. Saug- oder Wischroboter sind durchdachte Elektrogeräte mit einem komplizierten Innenleben. Bei einer regelmäßigen Nutzung in einem normal großen Haushalt müssen spätestens nach einem Jahr die ersten Verschleißteile ausgetauscht werden. Da ist es gut, wenn der Kundendienst erreichbar ist.
Wissen muss man auch, dass solche Geräte regelmäßig gepflegt werden müssen. So sollten die Sensoren und Räder gereinigt, die Walzen kontrolliert und vielleicht geölt, und das Staubfach immer wieder gründlich von Schmutz befreit werden. Wer ein Gerät für 500 Euro kauft, kommt um die Pflege nicht herum.

Gehobene Preiskategorie
Als teuer gelten Sauger, die mehr als 600 Euro kosten. Dafür kann man aber ein ausgefeiltes Gerät mit jeder Menge Extras erwarten. Solche Roboter surren diskret durch den Haushalt, halten sich an die vorgegebene Programmierung und überzeugen vor allem im Langzeiteinsatz. Die Erfahrung zeigt, dass sie durchaus rund vier Jahre im Haushalt mitarbeiten können, ohne größere Probleme zu verursachen. Gibt der Hersteller ein Update heraus, optimiert sich die Leistung unter Umständen sogar nochmals. Kommt es doch mal zu Störungen oder muss ein Verschleißteil ausgetauscht werden, bieten die meisten der Top-Fabrikanten eine kompetente Lösung an.

Viele Kundenbewertungen im Internet offenbaren jedoch auch, dass selbst hochpreisige Saugroboter irgendwann einmal kaputt gehen oder unter lästigen Störungen leiden können. Da es sich um eine schnell wachsende Branche handelt, setzen insbesondere manche Marken aus den USA oder Fernost auf einen kurzen Gerätezyklus. Gerade deutsche Konsumenten erwarten von einem teuren Gerät aber eine exzellente Leistung – und die ist nur bei sehr wenigen Markenherstellern gegeben. Wer also bereit ist, viel Geld in seinen neuen Helfer zu investieren, sollte sich einen vertrauenswürdigen Hersteller aussuchen, der auch bei Problemen kooperativ ist.

 

Fazit: So finden Sie Ihren Wunschsaugroboter

Nicht automatisch sind billige Geräte schlecht und teure das Maß aller Dinge. Da es sich um einen Gebrauchsgegenstand handelt, der meist im intensiven Dauereinsatz ist, sollte man auf eine solide Verarbeitung und passende Ausstattung achten. Es ist besser, ein paar Euro mehr auszugeben und dann das für sich richtige Gerät zu erwerben, als einen Kompromiss einzugehen, nur um nächstes Jahr zähneknirschend das eigentliche Wunschgerät zu kaufen.

Sondieren Sie ferner die Leistungsbeschreibung des Wunschgerätes, werfen Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung und schauen Sie sich den Gerätezyklus sowie die weiteren Modelle des Herstellers an. Passt hier alles zusammen? Laden Sie sich versuchsweise die App herunter oder rufen Sie einfach mal die Kundenhotline an – wie komfortabel ist das?

Und: Orientieren Sie sich an Ihren vorangegangenen Käufen. Setzen Sie beim Handy, dem Fernseher und Ihrem PKW oder Fahrrad auf Premium-Marken, so wird vermutlich Ihr Bauchgefühl nur dann stimmen, wenn zukünftig ein Luxus-Sauger in Ihrem Zuhause seine Runden dreht.

 

Brauche ich so ein Gerät? – Für wen ein Saugroboter nützlich ist

Saugroboter mit Fernbedienung steuern

  • Gestresste und stark eingebundene Menschen, die eine Entlastung im Haushalt brauchen.
  • Allergiker, die auf eine penible Sauberkeit achten müssen und deren Wohnbereich konstant frei von Pollen sein muss.
  • Familien mit vielen Kindern oder Haustieren, in denen per se etwas mehr Schmutz anfällt.
  • Gutsituierte Menschen, die keine Zeit für den Haushalt aufbringen möchten.
  • Ältere oder kranke Personen, die körperlich nicht mehr so aktiv sein können.
  • Schwangere, die mehr Komfort und Ruhe brauchen.
  • Penible Personen, die eine permanent saubere Umgebung bevorzugen.
  • Kostenbewusste Menschen, denen eine Haushaltshilfe zu teuer ist.
  • Paare, die bisher darüber gestritten haben, wer diese Woche mit Saugen dran ist.
  • Menschen, die sich nicht mehr ärgern möchten, dass ihr Partner dilettantisch gesaugt hat.
  • Bewohner einer kleinen Wohnung, die keinen Platz für einen sperrigen Staubsauger haben.

 

Kundenbewertungen – Das muss man über die Online-Erfahrungen wissen

Im Internet finden sich tausende begeisterte Berichte, in denen die Vorzüge bestimmter Marken und Maschinen hervorgehoben werden. Sie sollen dem interessierten Konsumenten eine Orientierungshilfe geben. Was viele nicht wissen: Manche Hersteller gewähren einen Preisnachlass, wenn der Kunde eine positive Rezension veröffentlicht. Dadurch kommt es zu Verzerrungen, denn objektive Bewertungen sind in solchen Fällen selten.

 

Daran erkennen Sie, ob bei den Saugroboter Bewertungen vielleicht geschummelt wurde

Lange Textpassagen

Der Nutzer geht detailliert auf alle technischen Besonderheiten ein und erklärt die Funktionsweise des Saugers von Grund auf. Erst ganz am Ende beschreibt er die Leistung. Lange Texte werden oft in professionellen Schreibbüros verfasst.

 

Euphorische Stimmung

Es handelt sich um ein Haushaltsgerät. Die wenigsten echten Nutzer geraten bei der Beschreibung aus dem Häuschen.

 

Geräte-Vergleich

In der Rezension werden verschiedenste Sauger miteinander verglichen. Es ist unwahrscheinlich, dass Privatpersonen in wenigen Monaten zig Roboter zuhause parallel nutzen und testen.

 

Ausführliche Videos und Bilder

Der Bewerter verlinkt zu aufwändig inszenierten Fotos und Videos – wer hat im realen Leben dafür Zeit?

 

Leeres Nutzerprofil

Die Person hat außer dem Staubsauger-Test kaum weitere Bewertungen veröffentlicht.

 

Fazit

Hören Sie sich gleichermaßen bei Freunden, Nachbarn und Bekannten um. Eine persönliche Empfehlung ist meist ehrlich gemeint. Rufen Sie bei den Online-Bewertungen gezielt die negativen Kommentare auf und sondieren Sie, welche Probleme hier zur Sprache kommen.